1. Erotische Lyrik

„Melodie d’amoure“ Mich dürstet es nach Liebe, die Gier danach scheint Unersättlich. Unvorstellbar der Genuss, sehne ich mich nach Ihrem Kuss. Wohin treibt uns die Begierde? Hemmungslos sanft der Liebe Triebe, so vertraut im Rausch der Sinne; fühle ich Dich mein Liebste und halte voller Sehnsucht inne. Ist’s nicht Leidenschaft, so sei es wohl die Sinnlichkeit; fühle deinen Atem in der Stille. Fest umklammern unserer beiden Hände, allein unsere Blicke sprechen Bände. Nicht wissend was der Morgen, uns auch bringen mag. So schmiegt sich Haut an Haut Und Lippen fühlen Lippen. Rhythmisch unsere Körper erbeben, bis tief hinein, in den späten Tag. So genießen wir in Vollendung Der Harmonie; Voller Sehnsucht, - voller Leidenschaft, der Liebe Melodie. Renningen, den 23.05.2012 Auteur: Michael – Otto Stoll Alias: Le Poete Mos

 

2. Erotische Lyrik

"Begierde"

Komm her zu mir und verführe mich. Ich finde Dich erotisch, liebe und begehre Dich.

Zeig mir die Welt, die man sonst nicht sieht. Die, die sich Lust nennt, und bei der ein Wunder geschieht.

Küsse und streichle mich überall. Fahre mit Deiner Zunge über meine Haut, reiß mich mit in den Sündenfall.

Lass unsere Hüften sich vereinen. Zerschmelzen soll er wie Eis im Feuer, Dein Körper in dem Meinen.

Beweg Dich nun zärtlich und gewandt. Ich krall meine Hände in Deinen Po, bin vor Lust ganz außer Rand und Band.

Kann mich kaum zügeln vor lauter Begehren. Gebe mich ganz Dir hin, kann mich gegen gar nichts mehr wehren.

Wenn die Lust den Höhepunkt erreicht, dann schau mir in die Augen. Das ist der Zeitpunkt an dem mein Herz erweicht.

Dann spür ich all Deine Liebe in mir, sie ist grenzenlos, weich und warm. Und ich weiß, genauso geht es Dir.

 

Verfasser: M.O.S.

 

3. Erotische Lyrik

"Hauthunger" Immer dann, wenn der Alltag grau ist, die Nacht dunkelblau und lau ist, wenn ich atme und spüre, dass ich mich verliere, dann ist es so weit - dann ist Hauthungerzeit. Hauthunger ist das, was passiert wenn man alleine, so unglaublich friert; Hauthunger ist, der einzige Weg, den man gehen muss, damit er vergeht. Wenn der Hauthunger kommt, dann suche ich diesen besonderen Blick von der einen, die ich liebe, denn Sie macht mich verrückt; dann lecke ich Salz von Ihren Lenden, werde Wachs in Ihren Händen; dann brauche ich Ihre Kraft, die mich stark und wehrlos macht. Hauthunger ist, wenn Phantasie aufbegehrt, Gut und Böse miteinander verkehrt; Hauthunger ist, wenn man am Morgen noch spürt, Nachts haben sich Körper und Seele berührt... .

Wenn der Hauthunger kommt, dann ist es Zeit für zärtliche Spiele und sie spielen sich leicht, denn wir kennen ja so viele.

Dann tanzen tausend Zungen, hemmungslos und ungezwungen; dann ist alles erlaubt, - was den Verstand und die Einsamkeit raubt... . Immer dann wenn der Alltag grau ist, die Nacht dunkelblau und lau ist, wenn ich atme und spüre, dass ich mich verliere, dann ist es so weit - dann ist Hauthungerzeit.

Hauthunger ist, wenn die Welt stehen bleibt, Körper an Körper, sich ordentlich reibt; Hauthunger ist, erlebte Magie, wenn sie verzaubert... - der vergisst sie nie.

Wenn der Hauthunger kommt, dann brauch ich deinen Arm, der mich fliegen lässt, sicher und warm. Beißt du zärtlich meinen Nacken, darfst du alles mit mir machen, ich verpfände Dir mein Leben, habe es Dir schon längst gegeben.

Hauthunger ist, wenn sich Stimmern verbinden, die zu anderer Zeit, ihre Worte finden; Hauthunger ist, ein Feuer das entsteht, das so lange lodert - bis es vergeht... .

Wenn der Hauthunger kommt, dann lass dich sanft verführen, auf dem Weg zum Himmel, die Hölle berühren; dann spreize meine Beine, - ich liebe Dich, so wie Keine; wenn ich flehe, in meiner Not, so schenke mir - BITTE - den kleinen Tod.

Hauthunger ist besonderes Begehren, gegen das können sich nur wenige wehren, Hauthunger ist wohl immer prekär, doch Hauthunger ist niemals, - niemals - ordinär.

 

4. Erotische Lyrik

Die Sonne lacht dir ins Gesicht, als du aufstehst, - dich zum Fenster begibst und den Fensterladen öffnest. Es ist heiß und als die Sonne deine Silhouette in ihr Licht hüllt, sieht man einen wunder schönen, makellosen Körper. Du streckst dich und dein Blick fällt auf das Meer hinaus. Deine Büste streckt sich hervor, dein Körper steht unter Spannung. Du drehst dich um, ausatmend setzt du dich auf das Fenster und schaust zu mir herüber. Verschmitzt lächelnd, hebst du deine Hand, verneinend bewegt sich dein Finger mir entgegen. "Nein, keine Chance...." "....doooooch." Bevor ich so richtig mich auf bewege, bist du schon aufgesprungen. Mit einem doch, freudigen Lachen, springst du an mir vorbei und versuchst im Bad zu entschwinden. Mit Absicht verschließt du die Badezimmertüre nicht. So kommt, wie es kommt, wenn sich zwei Menschen, blind, wie von selbst verstehen und die Leidenschaft die Herzen küsst,..........

Ich habe mich schon angezogen, als ich hinunter gehe und mein Blick ins Banjo fällt, sehe ich dich durch den Spiegel wie glücklich du doch bist. Verträumt stehst du vor dem Spiegel, mit einem lieblichen Lächeln im Gesicht. Deine Hand fährt träumerisch, eine Bürste haltend, durch dein Haar. Ich löse mich von dem Anblick und gehe entgültig hinunter. "Guten morgen Margaretha, es richt gut hier,....mhh Cafe nera" ich schenke mir eine Tasse, gerade mal nicht ganz halbvoll ein und bewege mich in meiner Jeanshose und einem Rippenshirt bekleidet, auf die Terrasse. Wundervoll, herrlicher Anblick , ein Panorama, einzigartig. Ich stehe dabei vor einem Holztisch, vor Jahren fand ich ihn bei einem spanischem Bauern. Schlicht und einfach und doch schon wieder wunderschön, hatte ich ihn gekauft und ihn aus der Finka heraus, hier wo er nun steht, in neuem Glanz erscheinen lassen. Margaretha hat den Tisch wundervoll gedeckt für uns, mit allerlei Gaben und Früchten des Südens, allein der Anblick, würde einen Betrachter, Angesichts des Ausmaßes dieser Köstlichkeiten, ein Sättigungsgefühl bekommen. Ich habe gar nicht gemerkt, erst als du fröhlich an mir vorbei, mit einer Hand an meinen, -Verzeihung, doch was soll ich anderes sagen; -knackigen Po, gingst, wurde ich von diesem träumerischen Anblick zurück geholt. Dein Erscheinen lies dieses Ambiente, nun in Perfektion feinster Gefühle erstrahlen. In deinem langen, knöchellangem Kleid, in der Sonne stehend, begann der Morgenzauber sich endgültig auszubreiten. "Guten morgen Seniorina Sabrina" begegnet dir Margarita. Dir eine Traube aus der Schale pflügend die sich auf dem Frühstückstisch befand, erwiderst du den Morgengruß. "Guten morgen Margarita,....." Wir setzten uns an den Tisch, schauen uns tief in die Augen. Ohne ein Wort zu verlieren, verstehen wir, was sich unsere Blicke sagen wollen. "...es ist so schön,..." möchtest du weiter reden. Ich lege einen Finger auf deinen Mund, ganz zärtlich und komme dir deinem Gesicht näher. Ich hauche dir einen, mit meinen kaum zu verspürenden Lippen, einen Kuss auf die Deinen. Als wir uns kurz darauf wieder lösen sage ich mit sanftmütiger Stimme zu dir; "...ich weiß, ich spüre es, du brauchst es nicht einmal aussprechen und ich weiß es schon, nur auf Grund deines Blicks." Ich nehme eine weitere Traube aus der Schale und lege Sie auf deine Lippen. Du schaust mir tief in die Augen und es scheint endlos lang, als du sie ,mit einer Sinnlichkeit, mit deinen Lippen, aus meinen Fingern nimmst und sie auf verführerische Weise in deinem Mund verschwindet. Baguette, Käse, spanische Wurst, Konfitüre, alles was das Herz begehrt, selbst weich gekochte Eier, stehen vor uns auf dem Tisch. Wir beginnen das Frühstück mit einer Freude des Genusses. Margarita, hat sich zurück gezogen und uns allein gelassen. Plötzlich verspürst du an deinen Beinen ein kribbeln. Du schaust mir in die Augen, du hast das Gefühl der Atem bliebe dir gleich stehen. Mit meinen Zehenspitzen, gleite ich dir unter deinem knöchellangen Kleid nach oben. Gekonnt entziehst du dich, indem Du in die Schale greifst. Mit Genuss nimmst du dir eine Rebe Trauben und setzt dich mit deinem weißen Kleid auf die Natursteinmauer auf unsere Terrasse. Nun erstrahlt das zuvor bewunderte Panorama, der hinter dir liegenden Landschaft, in einem Zauber wie es nicht lieblicher sein Kann. Kaum vorstellbar diese Aura, die dich umgibt. Dein Kopf leicht zur Seite geneigt mit den Trauben in deinen Händen..... Mir stockt der Atem, diese Grazie, dein goldglänzendes Haar; ich möchte mich verlieren und doch...., „Komm, komm her zu mir,“ sagst du nur, dabei treffen sich unsere Augen, wie es nur Verliebte verstehen, sich für Sekunden ohne Worte zu sagen, welch Begehren man in sich trägt. Ich stehe auf, komme zu Dir, setze mich hinter dich auf die Mauer, pflücke eine Traube von der Rebe, die sich in deinen Händen befindet. Vorsichtig nimmst du Sie mit den Lippen aus meinen Händen, wartend darauf, dass ich dich berühren möge mit den meinigen Lippen....

Verfasser: M.O.S.

5. Erotische Lyrik

"Tiefe der Leidenschaft"

Deine Hände sanft wie Träume, kühlen meine heiße Haut und entfachen neues Feuer. Lodernd, fremd - und doch vertraut.

Unsere Seelen tauchen tiefer, in ein Meer aus buntem Licht und im Strudel der Gefühle, fürchten wir den Abgrund nicht.

Unsere Körper, sie verschmelzen, unsere Herzen werden eins; unsere Träume ziehen Kreise, an die Grenze unseres Seins

Wir erzittern und wir brennen, einen süßen Augenblick. Wirklichkeit umspült uns leise und wir kehren sanft zurück.

Verfasser: M.O.S.